Kundenanwendungen - Holz

[49] Ein-Schleifen-Motor aus 3 Teilen

Autor: Duijnstee, Rotterdam, Niederlande

Draht, Magnet, Batterie - und fertig ist der Motor
Maarten Duijnstee, Physiklehrer aus Rotterdam, schickte uns ein lehrreiches Experiment mit einem supereinfachen elektromagnetischen Motor und schreibt dazu:
Der Ein-Schleifen-Motor ist eines meiner liebsten Supermagnet-Experimente.
Man nehme
  • einen S-15-08-N Supermagneten
  • eine gewöhnliche AA-Batterie
  • einen Kupferdraht von 30 cm Länge und 1 mm Durchmesser für die Drahtschleife
  • ein kleines Wasserbecken gefüllt mit 1 cm Wasser (optional)
Als Kupferdraht kann man ein haushaltübliches Elektrokabel nehmen, die Isolation entfernen und den darin befindlichen Draht verwenden.
Fertige Drahtschleife und Batterie mit Magnet
Schneide ein 30 cm langes Drahtstück ab.
Bilde zuerst den kreisförmigen Teil der Schleife. Wickle hierzu die Mitte des Drahtes um den Magneten: Anderthalb Umwicklungen reichen. Zum Rundbiegen kann man auch die Batterie als Gegenform verwenden, aber man muss aufpassen, den Draht nicht zu eng zu wickeln, damit er auch locker um den etwas grösseren Magneten passt.
Biege den Rest des Drahtes in der abgebildeten Form: Lasse die Schleife in zwei sich gerade gegenüberliegenden Enden auslaufen. Biege anschliessend die zwei vertikalen Teile und zum Schluss die Schleifenspitze, die auf die Batterie aufsetzen wird. Abmessungen der fertigen Schleife: 6 cm hoch, 4,5 cm breit.
Platziere den Magneten auf den negativen Pol der Batterie. Falls nötig, kann man am positiven Pol der Batterie noch eine kleine Delle anbringen, um die Drahtspitze besser zu zentrieren.
Video, 330 kB
Um das Video anzuschauen, wird der Adobe Flash Player 7.0 (oder neuer) benötigt! Falls das Video nicht sichtbar ist, können Sie den folgenden Link für die Installation verwenden.
Der ringförmige Teil muss sich reibungsfrei um den Magneten drehen können, aber trotzdem mit diesem in Kontakt stehen, um den Stromkreis zu schliessen.
Bei Bedarf kann man, um den Kontakt sicherzustellen, das Ganze in ein kleines, 1cm hohes Wasserbad stellen.
Der Ein-Schleifen-Motor ist ein nettes Experiment, um die sogenannte Lorentzkraft zu demonstrieren. Diese Kraft tritt auf, wenn sich ein stromdurchflossener Leiter in einem Magnetfeld aufhält. Aus der Drehungsrichtung des Motors kann man zudem herauslesen, wo sich Nord- und Südpol des Magneten befinden.

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