Laborhilfen

Auch im Bio-Labor kann man sich auf unsere Magnete verlassen
Autor: Jens P., Remscheid, Deutschland
Eure Magneten haben mir das Leben mal wieder etwas vereinfacht. Ich arbeite in einem Bio-Labor und habe im Rahmen der Arbeit zwei neue Anwendungen für mich gefunden.

1. Röhrchen reinigen

Ich wollte meine Zentrifugenröhrchen mit Pfeifenputzern und Magneten reinigen. Die Röhrchen haben einen Hals mit 8 mm Durchmesser und sind für jede Flaschenbürste zu eng. Aber nach einer Zentrifugation von zerkleinerten Bakterien bei 35 000 rpm bleibt einiges an "Dreck" am Boden kleben und der ist nur sehr schwer wieder zu entfernen. Selbst mit den umgebogenen Pfeifenputzern war es immer recht zeitaufwändig und das Ergebnis nicht immer ganz zufriedenstellend.
Also hab ich mal probehalber einen Scheibenmagneten des Typs S-08-03-N außen an das Röhrchen gehalten und den Pfeifenputzer im Röhrchen auf und ab bewegt. Und siehe da: Innerhalb von ein paar Sekunden war der Dreck durch den Zug auf den Pfeifenputzer (mit Innerem aus Eisendraht) effektiv gelöst und das Röhrchen sauber.

2. Rührfisch zurückhalten

Es müssen häufig Platten mit Nähragar gegossen werden. In den Flaschen, in denen die Lösung ist, befindet sich ein Magnetstäbchen mit Kunststoffummantelung (Rührfisch genannt), damit alles gut verrührt werden kann, ohne z.B. Blasen zu erzeugen. Das Problem hierbei ist dann nur, dass dieser Magnet nicht mit auf die Platten soll, aber beim Ausgießen der Flüssigkeit natürlich die Tendenz hat, der Schwerkraft zu folgen.
Auch hier braucht es nur einen Scheibenmagneten des Typs S-10-10-N auf den Flaschenboden - schon bleibt der Rührfisch zuverlässig in der Flasche.
Danach kann der Kleine wieder an die Metallleiste und auf den nächsten Einsatz warten.

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