Mikro-Möbel

Ein flexibles Mini-Möbel für ebenso flexible Benutzer
Autor: Elisa Kloeter, Schweiz, [email protected]

Vorgabe

Für die Fachrichtung Innenarchitektur an der Hochschule Luzern Design & Kunst sollte ich ein Möbel entwickeln, das in Volumen, Gewicht und Konstruktion von einer Person transportiert und getragen werden kann und mit dem Thema "Doppelleben" formal und thematisch übereinstimmt. Ich habe mein Möbel "Mikro-Möbel" getauft.
Auszug aus der Dokumentation: "Es gibt Momente, in denen man sich aktiv fühlt und in diesen bietet das Möbel ein Arbeitsumfeld für ein kurzes, stehendes und spontanes Arbeiten.
In den Momenten, in denen man Entspannung braucht, bietet einem das Möbel einen gemütlichen Ort, wo man ein Buch lesen oder einen Film schauen kann."

Umsetzung

Die 3 Teile (Hauptplatte und zwei Beine) sind auf Gehrung geschnitten und geleimt worden. Diese 3 Teile werden mit Scheibenmagneten raffiniert verbunden.
Im Foto sind die Magnete an der richtigen Stelle platziert worden. Am Schluss sieht man die Magnete aber nicht: Sie sind ohne Klebstoff in Löcher versenkt worden.
Die Beine beinhalten jeweils 6 Magnete: 4 auf der linken und 2 auf der rechten Seite.
Der Hauptkörper beinhaltet 6 Magnete: 2 sind auf den linken Seite und dienen als Verbindung für Position 1) (siehe unten). Je 2 Magnete sind links und rechts unten für die Verbindung zu Position 3) (siehe unten) eingelassen.
Insgesamt wurden also 18 Magnete verbaut.
Für den Prototyp habe ich Flugzeugsperrholz verwendet. Dieses Holz ist sehr leicht und hat das Konzept des Mikro-Möbels sehr unterstützt. Die Farben und Muster des Stoffes wurden von einer Textildesignerin entworfen. Damit habe ich das Möbel rundum abgepolstert.

Einsatz

Das fertig gepolsterte Möbel kann man in mindestens drei Positionen benutzen:
1) Die Beine liegen auf dem Körper auf der linken Seite. In dieser Position kann man die 3 Teile leicht tragen, ohne dass die Beine vom Körper rutschen können.
2) Die einzelne Teile sind unabhängig voneinander aufgestellt. Man kann die Beine separat auf einen anderen Tisch stellen und den Körper auf dem Schoß z. B. mit dem Laptop benutzen. Zwischen die Beine kann man einen Notizblock, einen Maßstab etc. klemmen.
3) Der Körper hat zwei Beine, die mit Magnet verbunden sind. Die Beine haften extrem gut; man kann das Möbel schütteln, ohne dass sie sich lösen. Die Konstruktion hält locker das Gewicht eines Laptops aus.
Wenn die Beine am Möbel sind, kann man es stehend auf einem anderen Tisch oder auf dem Bett brauchen. So benutzt man das Möbel, um stehend zu arbeiten oder im Bett einen Film zu schauen.

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