Roboter "Vertical Sequences of Movement"

Mechanik - Elektronik - Informatik
Autor: Team 06 des Systemtechnik-Studiengangs NTB 2012 aus St. Gallen, Herisau, Schweiz
Online seit: 04.01.2013, Anzahl Besuche: 36290

Schulprojekt Roboterbau

Das Ziel unseres Schulprojekts war es, einen autonomen Roboter zu realisieren, der durch Kommunikation mit einem Partner-Roboter (gestellt von einem anderen Team) einen Ball über eine senkrechte Wand transportieren kann. Der Roboter soll die Bälle aufnehmen und mittels fest auf dem Spielfeld installierten Röhren mit dem Partner-Roboter austauschen.

Die Spielregeln

Die beiden kooperierenden Roboter befinden sich zu Beginn der Aufgabe auf einer festzulegenden Position auf der linken bzw. rechten Seite des Spielfeldes. In den Spielfeldecken befinden sich Ballhalter, von denen die oberen Ping-Pong-Bälle enthalten und die unteren leer sind. In der Mitte des Spielfeldes gibt es zwei Plexiglas-Rohre, welche vertikal beliebig positioniert sein können und von denen das eine leicht nach links, das andere leicht nach rechts geneigt ist. Ziel ist es, dass nach spätestens drei Minuten der linke obere Ball im rechten unteren und der rechte obere Ball im linken unteren Ballhalter landet.

Unser Roboter VSM 12.06

Der Roboter, den wir zu diesem Zweck konzipiert haben, ist hier zu sehen. Da unser Roboter ausschließlich mit vertikalen Bewegungsabläufen arbeitet, entschieden wir uns, ihn VSM 12.06 zu taufen. Diese Abkürzung steht für Vertical Sequence of Movements, das Jahr 2012 und die Team-Nr. 06.

Aufbau des Roboters

Der 3,1 kg schwere Roboter besteht aus den zwei Hauptbaugruppen "Fahrwerk" und "Rohr". Das (hier blau gekennzeichnete) Rohr übernimmt das Aufnehmen, Speichern und Abgeben des Balls.

Fahrwerk des Roboters

Für das Fahrwerk haben wir uns für eine Kombination aus Rädern und angeklebten Permanentmagneten entschieden. Dank der Räder kann sich der Roboter mit der gewünschten Geschwindigkeit auf und ab bewegen und die vier Quadermagnete Q-50-15-15-N (in der Skizze rot eingetragen) halten den Roboter an der 2 mm dicken Wand. Der Abstand der Magnete zur Wand beträgt etwas mehr als 7 mm.

Projektbeschreibung

In der nebenstehenden PDF-Datei ist das Projekt ausführlich dokumentiert.



Anmerkung vom Team supermagnete:
Ein für dieses Projekt von einem anderen Team konzipierter Roboter wird in der Kundenanwendung Klettermax präsentiert.

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