Wickelschutz bei der Garnproduktion

Verhindert das Aufwickeln von Garn auf der Tachowalze
Autor: Trützschler Switzerland AG, Matthias Meier, Winterthur, Schweiz
Online seit: 18.04.2017, Anzahl Besuche: 95964
Die Firma Trützschler Switzerland AG mit Sitz in Winterthur produziert Anlagen zur Herstellung von Kunststoff-Garn (PP, PA, PET). Ein Teil dieser Anlagen ist der Spuler, der das produzierte Garn auf Kartonhülsen aufspult. Dies geschieht mit bis zu 3 600 Metern pro Minute.
A) Tachowalze / B) Wickelschutz
A) Tachowalze / B) Wickelschutz
Für den neuen Spuler haben wir einen Wickelschutz entwickelt. Dieser gibt eine Meldung an die Steuerung, wenn aus Versehen Garn anstatt auf die Kartonhülsen auf die sogenannte Tachowalze (A) aufgespult wird. Der Wickelschutz besteht aus einem schwenkbaren Blech (B), welches sich knapp oberhalb der Tachowalze befindet.
B) Wickelschutz / C) Sensor
B) Wickelschutz / C) Sensor
Wenn sich nun versehentlich Garn auf der Tachowalze aufspult, wird dadurch der Durchmesser der Walze größer und das Wickelschutz-Blech (B) wird weggedrückt. Dies erkennt ein Sensor (C) und meldet es der Steuerung.
D) Magnete
D) Magnete
Damit das Wickelschutz-Blech nicht aus Versehen wegschwenkt, wird es von Magneten (D) zurückgehalten. Somit braucht es eine gewisse Kraft, um den Wickelschutz auszulösen. Das Blech kann dank der Magnete nach Behebung des Problems einfach wieder in die Ursprungsposition zurückgeschwenkt werden.
Die dafür eingesetzten Magnete sind 6 kleine Topfmagnete zum Anschrauben (CSN-10) von supermagnete.de. Diese passen von der Baugröße her sehr gut in die bestehende Lösung und haben zusammen eine Haltekraft von 7,8 kg.

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